In Verlegenheit um ein Konzertprogramm für die Stadtmusik Waldkirch begann Wolfgang Roese im Herbst 2004 mit der Umsetzung seiner Idee einer eigenen Musik für das Orchester. Bereits im Frühjahr 2004 inspirierte ihn „Die Schneekönigin“ zu einigen Fragmenten. Da im Herbst für neues Notenmaterial kein Budget mehr vorhanden war und Roese für das geplante Familienkonzert nicht auf bereits bekanntes zurückgreifen wollte entschied er sich spontan für eine Komposition für Orchester, Klavier, Sprecherin und Tänzerin. Später sollte aus dem Werk eine Ballettmusik werden...

Im Jahr 2005 kamen erste Überlegungen auf, „Die Schneekönigin“ neu zu schreiben und zu erweitern. In der Kürze der Zeit hatten für die erste Fassung von 2004 die letzten drei Geschichten gefehlt. Das Märchen war stark zusammengekürzt worden.

Anfang 2006 begannen die Arbeiten zur „großen“ Schneekönigin.  Eine völlig neue Fassung für 150 Choristen, 90 Orchestermusiker, Sopranistin und Sprecherin. Diesmal fehlt die Solotänzerin, da der Aufführungsort nicht die geeignete Fläche dafür bietet.

entstehung

Frühjahr 2004

Die ersten Fragmente entstehen


Sommer / Herbst 2004

Beginn der Arbeiten an der ersten  Fassung für symphonisches Blasorchester, Klavier, Sprecherin, Sopranistin und Tänzerin


14. November 2004

Uraufführungen mit der Stadtmusik Waldkirch unter Leitung von Wolfgang Roese mit und Sprecherin Ute Knoedgen.


Februar 2006

Neufassung und Erweiterung für großen Chor, Symphonieorchester, Solosopran, Erzählerin und Glasharfen.


März 2006

Beginn der Probenarbeiten und Einstudierung. Weiterentwicklung der Architektur und Form


April 2006

Erneute Überarbeitung und Korrekturen.

Vervollständigung der Orchestrierung.

Letztes neues Material für Chorstimmen.

Freitag, 28. April 2006 20 Uhr

Uraufführung im Konzerthaus Freiburg mit über 200 Mitwirkenden unter der Leitung von Wolfgang Roese

Intermezzo